Die Zwölf Königreiche 
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Story

Yoko Nakajima ist ein ganz normaler Teenager, welche ein ganz normales Leben führt. Auffällig jedoch ist ihre Haarfarbe. Eigentlich müsste Yoko wie alle anderen Asiatinnen dunkles, fast schwarzes, Haar haben. Doch ihre Naturhaarfarbe ist ein flammendes rot. Die Lehrer können nicht ganz glauben, dass ihre Haare nicht gefärbt sein sollen und ihr Klassenlehrer fordert ihre Mutter dazu auf, was zu unternehmen. Nicht ganz einfach für Yoko, die in der Schule stets der Klassenstreber ist, gleichzeitig aber auch die Klassensprecherin. Hinzu kommt noch, dass sie seit einem Monat denselben Traum hat...

Jede Nacht ist es das Gleiche: Alles ist dunkel, Wassertropfen sind zu hören und ein schwaches rötliches Licht ist zu sehen. Von dem Licht aus, sah sie seltsame Wesen. Es waren Affen, Ratten und Vögel in den unterschiedlichsten Farben. Doch waren sie um einiges größer als normal und sahen auch um einiges Furchterregender aus. Sie kamen immer wieder ein Stückchen näher.
Jedesmal wenn Yoko aufwacht, war sie total aufgebracht und schweißgebadet. Das ging nun schon seit einem Monat so und die Tiere kamen immer näher.
Sogar in der Schule fängt Yoko an am Tag zu träumen...

So auch eines Tages in der Schule. Nach dem Unterricht wurde sie zu ihrem Klassenlehrer gerufen, der sie auf den Vorfall ansprach. Als alles geklärt zu sein scheint, taucht plötzlich eine seltsame Gestalt auf. Mit den Worten, dass sie nun endlich Yoko gefunden hätte, dreht sich Yoko um, um zu sehen wer diese Gestalt ist. Ein junger Mann, in einem langen Gewand ähnlich wie ein Kimono, mit einer Nô-Maske* (* Das traditionelle japanische Nô-Theater, welches nur von Männern gespielt und musikalisch begleitet wird. Der Hauptdarsteller trägt meistens eine künstlerische Maske), sowie unnatürlich lange goldblonde Haare. Yokos Klassenlehrer kann nicht glauben, dass Yoko diesen Mann nicht kennt, der immer wieder davon redet, dass Yoko seine Herrin ist und er sie endlich gefunden hätte. Das Unheil nimmt seinen Lauf als eine komische Stimme ertönt, die verkündet, dass der seltsame junge Mann verfolgt wird. In diesem Moment zersprangen alle Fensterscheiben in dem Klassenzimmer, woraufhin ein Durcheinander ausbricht. Yoko weiß nun gar nicht mehr was los ist und will einfach nicht mit dem komischen Mann mitkommen, der sie ermahnt endlich mitzukommen, da sie ja verfolgt werden. Yoko kann nicht mehr anders und folgt dem Mann, der mit ihr auf die Dachterasse flüchtet.

Kaum kommen Yoko und der Mann aus der Tür raus, landet ein riesiger seltsamer Vogel über der Tür und krallt sich ins Metall fest. Der Schrei dieses Vogels hört sich an, als ob ein verstörter Kater schreien würde. Yoko erkennt ihn sofort wieder: Das war der Vogel aus ihren Träumen!
Nun passiert alles ganz schnell und der Mann ordert ein Tier namens Hyoki, welches wie ein Panther in der Farbe rot aussieht. Hyoki bekämpft den Vogel während der Mann eine weitere Gestalt namens Kaiko ruft. Kaiko ist eine Frau in Vogelgestalt, die Yoko ein prachtvoll verziertes Schwert in die Arme drückt. Wie Yoko erfährt ist das Schwert für sie und nur sie kann es führen. Da sie sich aber weigert, fordert der unbekannte Mann noch mehr Verstärkung an und verschwindet, während Yoko von einem Pavian ähnlichem Wesen zum Hafen gebracht wird.
Der unbekannte Mann stellt sich ihr dort als Keiki vor und möchte mit ihr zur anderen Seite aufbrechen. Yoko ist total verwirrt und einen Augenblick später taucht der Vogel wieder auf. Voller Panik bittet Yoko Keiki um Hilfe und bekommt einen Hinman, namens Joyu, zur Verfügung gestellt. Er soll wissen wie man das Schwert führt und dringt in Yokos Körper ein, um von ihr Besitz zu ergreifen, wenn es die Situation erfordert. Sie besiegt den Vogel, dank Joyu und macht sich mit dem Panther und der Vogelfrau auf, auf die andere Seite.

Yoko erfährt nebenbei wichtige Dinge über das Schwert und seine Scheide, welche sie nicht voneinander trennen darf. Unterwegs holen die Verfolger sie wieder ein und Yoko verliert ihre Begleiter, landet dennoch unbeschadet, trotz einem Sturz, auf "der anderen Seite".
Diese Welt, in der sie gelangt ist, ist vollkommen anders als das Japan, was sie kennt. Wie sich einige Zeit später herausstellt ist sie im Reich Ko gelandet, von insgesamt 11 weiteren Königreichen.

Yoko wird gejagt, da sie von der anderen Seite kommt und der Aberglaube besagt, dass jemand wie Yoko Unglück bringt. Außerdem lernt Yoko, nicht allen zu vertrauen. Eine lange harte Reise liegt vor ihr, ohne festes Ziel. Auf dieser Reise entwickelt sich die Roman Heldin zum Glück weiter, was aber ein wenig dauert. Viele Dinge offenbaren sich ihr und sie versteht jedesmal ein Stückchen mehr von dieser etwas anderen Welt...




Fazit

Es ist der erste Roman bei Tokyopop, der als Hardcover rauskommt. Positiv ist das Lesebändchen, welches die meisten Romane schon drin haben. Die Papierqualität ist wirklich sehr gut und es ist ein tolles Gefühl die Seiten umzublättern. Der Preis beträgt 19,90€ was für ein solches Hardcover Buch ein angemessener Preis ist. Darüber zu meckern ist also unnötig.
In Japan gibt es 2 verschiedene Versionen von dieser Romanreihe, die noch nicht abgeschlossen ist. Jedes der Bücher hat einen Untertitel, dennoch haben Tokyopop die ersten beiden Bücher zu einem zusammengefasst und beide Untertitel auf das Cover geschrieben.
Hierzu eine Stellungnahme von der Steffi Schnürer, im Forum/ Thread: Die Zwölf Königreiche auf Seite 11:

Steffi Schnürer:

In Japan gibt es bisher 11 Bände, die wir zu 7 zusammenfassen - Band 1.1. und 1.2. in einem Band, Band 2.1. und 2.2., Band 3 ist ein Einzelband, Band 4.1. und 4.2. in einem Band, 5 ein Band, 6.1. und 6.2. in einem Band, Band 7 ist wieder ein Einzelband. Die deutschen Bände werden alle viel Lesestoff enthalten, soviel sei versprochen.


Das Deutsche Cover finde ich auch ziemlich gelungen. Viele kritisieren die Englischen Cover, okay sie mögen eintönig sein aber absolut potthässlich finde ich übertrieben. Das Deutsche Cover aber, ist wirklich toll geworden! Die Überschrift ist in silbernen Lettern und der Kreis ist mit glatter Folie übersehen. Fühlt sich wirklich toll an!
Die Farben und den Cover Hintergrund finde ich auch sehr passend! Ich würde wirklich empfehlen die Deutsche Ausgabe zu kaufen und nicht auf die Englische zurück zugreifen. Der Schreibstil ist nicht zu kindisch aber dennoch gut lesbar. Zur Story lässt sich sagen: Fantasy mal anders! Keine Elfen, Trolle oder Orks, sondern japanische Fabelwesen. Einfach abwechslungsreich und sehr spannend. Mir gefiel die Story wirklich sehr gut und ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht.






© Chiara
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An dieser Stelle möchten wir uns auch ganz herzlich bei Tokyopop bedanken, für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionexemplares.

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Autor:
Chiara
Geschrieben:
02.08.2007 / 18:56
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Kommentare:
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Bände:
7
Empfohlen ab:
13+
Genre:
Fantasy
Herausgebracht:
Japan 1992/ Deutschland 2007
Name:
Die Zwölf Königreiche
Preis:
19,90 € [D] / 20,50 € [A]
Story:
Fuyumi Ono
Verlag:
Tokyopop
Zeichnungen:
Akihiro Yamada