Love: Der Fuchs 
 

Story

 
Irgendwo inmitten eines Ozeans existiert eine Insel auf der viele unterschiedliche Tiere leben. So auch ein kleiner Fuchs. Es ist gerade Herbst bzw. so langsam wird es schon Winter. Der kleine Fuchs ist gerade auf Nahrungssuche und trifft auf seinem Weg viele Tiere...

Bisons sind dabei miteinander zu kämpfen. Im Dickicht drumherum kann der Fuchs einen Hasen jagen und zieht mit seiner Beute weiter. Er trifft auf Steinböcke, Greifvögel und viele weitere Tiere.

Im Winter ist der Fuchs gerade wieder auf seiner Jagd, als plötzlich etwas Furchtbares passiert. Ein Vulkan bricht aus und alle Tiere sind auf der Flucht. Einfach ist dies nicht, denn überall fließt Lava entlang und die Insel beginnt buchstäblich auseinander zu fallen...




Fazit

Love: Der Fuchs ist nun der zweite Band der Love-Reihe von Frédéric Brrémaud und Federico Bertolucci. Wir befinden uns dieses Mal auf einer Insel mit einer völlig anderen Flora und Fauna. Protagonist ist dieses Mal auch der Fuchs. Der nächste Band wird sich um den Löwen drehen.

Das Konzept überzeugt mich auf ganzer Linie. Wir haben hier dieses Mal eine völlig andere Umgebung und ganz andere Tiere. Wir lernen das Leben auf einer Insel kennen, die sich nicht in tropischen Regionen befindet. Alle vier Jahreszeiten sind vertreten und eine große Vielfalt an Tieren. Der kleine Fuchs führt den Leser vorbei an einigen Tieren und wir verfolgen seinen Fluchtweg, doch unterwegs schweift der Leser zu anderen Tieren ab und lernt auch die Unterwasserwelt kennen. Nichts passiert ohne das etwas anderes dadurch ausgelöst wird. Während also später auf der Flucht ein Eisbär auf die Insel gerät und dort auf einen Braunbären trifft und beide sich bekämpfen, fällt der Braunbär ins Wasser und wird dort von einem Orca gefressen. Diese Verkettung passiert ständig und während der eine noch Freund ist, kann der andere ganz schnell der Feind sein. Während manche Szenarien dem kleinen Fuchs helfen, ist es für andere Tiere der sichere Tod. Brutal ist das Gesetz der Natur, doch eine Rangordnung ist wichtig für ein Gleichgewicht der vielen unterschiedlichen Arten. Zeichnerisch wie schon bei Der Tiger extrem detailliert und einfach atemberaubend anzusehen. Die Tiere wirken alle sehr realistisch und durch das gekonnte Darstellen mancher Emotionen, durch gezielte Mimik und Gestik, kann man als Leser auch mitfühlen!

Wie schon bei Der Tiger gibt es am Ende nach der Geschichte noch eine kleine Galerie. In dieser befinden sich Skizzen, Aquarell Bilder und andere Zeichnungen von unterschiedlichen Tieren. In Anbetracht dessen hätte die Galerie ruhig um einiges größer sein können, denn man kann sich einfach nicht satt sehen und es ist eine wahre Augenfreude die Tiere mit unterschiedlichen Medien dargestellt zu sehen! Kaufempfehlung für alle Natur- und Tierliebhaber! Die Aufmachung ist mal wieder im edlen Hardcoverformat gehalten, sowie durchgängig Farbseiten auf Hochglanzpapier. Anhand der vielen vorkommenden Tiere und der Überlegung einer richtigen kleinen Story, lässt sich schon erkennen wie beide Autoren sich weiter entwickelt haben. Love: Der Fuchs kommt um einiges reifer und überlegter vor und ist ein würdiges Nachfolgewerk!





© Chiara
©
2012 Frédéric Brrémaud & Federico Bertolucci/ Ankama Éditions/ TOKYOPOP GmbH, Hamburg 2013


Wir danken TOKYOPOP für die Zusammenarbeit und die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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Autor:
Chiara
Geschrieben:
19.11.2013 / 12:56
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Kommentare:
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Bände:
Bisher 3
Bilder:
Federico Bertolucci
Empfohlen ab:
15+
Format:
Hardcover
Genre:
Nature
Herausgebracht:
Frankreich 2012/ Deutschland August 2013
ISBN:
978-3-8420-0796-3
Originaltitel:
Love - Le Renard
Originalverlag:
Ankama Éditions
Preis:
14,95 [D]/ 15,60 [A]
Szenario:
Frédéric Brrémaud
Verlag:
Tokyopop