556 Lab 
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Story

 
Kokoro ist 12 Jahre alt und lebt allein mit ihrer Mutter, denn ihr Vater verstarb als sie erst 7 Jahre alt war. Obwohl er als Wissenschaftler tätig war, weiß Kokoro gar nicht so genau, woran er geforscht hat. Das ändert sich, als sie eines Tages im Abstellschuppen die vermeintliche Wand zum Einsturz bringt und dahinter eine verborgene Tür auftaucht. Neugierig wie Kokoro ist, versucht sie die Tür zu öffnen...

Das gelingt ihr auch, indem sie das Medaillon ihrer Halskette in die Wand einsetzt und somit einen Öffnungsmechanismus auslöst. Diese Kette bekam sie damals von ihrem Vater geschenkt und Kokoro versteht nun endlich den Grund dahinter.
Die Treppe die sie hinab führt, offenbart ihr nach einigen Metern ein geheimes Forschungslabor. Kokoro ist begeistert und stellt sich sofort vor, wie ihr Vater in diesen Räumen heimlich geforscht hat. Das Labor selber ist allerdings in keinem guten Zustand mehr, alles ist unordentlich und hinter jedem Stapel verbirgt sich irgendeine Erfindung ihres Vaters. Wie Kokoro noch schnell genug herausfindet, sind diese Erfindungen einfach nur verrückt und dennoch total hilfreich. So hilft ihr eine Vergangenheits-Kamera, das verschwundene Abschiedsplakat für die Klassenlehrerin wiederzufinden. Oder ein sogenannter M-Pod der ihr die Gedanken der Menschen offenbart, anstatt Musik abzuspielen. Alles Erfindungen von denen ihr Vater niemals erzählt hat, doch Kokoro versucht diese nun sinnvoll in ihrem Alltag zu nutzen.

Viele weitere Abenteuer um die kleine Kokoro und die verrückten Erfindungen ihres Vaters erwarten euch, natürlich tauchen noch mehr interessante Charaktere auf, die das Ganze vielseitiger werden lassen.




Fazit

Das Zeichner-Duo Akira Himekawa (bestehend aus A. Honda und S. Nagano ) ist in Deutschland vor allem durch die Zelda-Mangareihe bekannt geworden. Ihr Stil ist ziemlich flexibel und passt sich jeweils dem Zelda-Spiel an, welches als Vorlage dient. Mit 556 Lab kann man endlich mal den reinen Zeichenstil dieses Duos kennen lernen. Ein detaillierter Shojo-Stil erwartet euch, der aber nicht zu sehr in die Kitsch-Kiste abrutscht und Panels auch nicht übermäßig voll stopft.Ein schöner runder Stil, der zeichentechnisch jeden Charakter passend darstellen kann - wie nicht anders von dem Duo gewohnt. Wichtig zu erwähnen ist jedoch, dass diese Geschichte  aus der Feder von Yuuichi Kimura (japanischer Bilderbuchautor)  stammt und Akira Himekawa diese nur zeichnerisch umgesetzt haben.

Die Story an sich ist eher was für jüngere Leser oder generelle Fans dieses Genres. Mehrere Genres verstecken sich in dieser Geschichte, weswegen eine einseitige Zuordnung gar nicht machbar ist. Allerdings ist so etwas wie Action im Rahmen gehalten, ergo bezieht sich diese nur auf die Alltagserlebnisse von Kokoro. Also einfach Erlebnisse die Mädchen in diesem Alter haben können. Insgesamt eine bodenständige Geschichte, mit Fantasy-Elementen und so verpackt, dass man die Charaktere einfach nur lieb haben kann. Mir gefiel dieser Manga wirklich gut, vor allem natürlich der schöne Zeichenstil. Eine Empfehlung kann man diesem Werk also zu Recht geben. ;)





© Jin
© 2008 Yuuichi KIMURA, Akira HIMEKAWA/Shogakukan Inc.
© TOKYOPOP GmbH, Hamburg 2010


Wir danken TOKYOPOP für die Zusammenarbeit und die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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Autor:
Jin
Geschrieben:
18.02.2011 / 23:37
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Kommentare:
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Bände:
2, abgeschlossen
Empfohlen ab:
10+
Genre:
Fantasy
Herausgebracht:
Japan 2008/ Deutschland 2011
Mangaka:
Akira Himekawa
Originaltitel:
556 Labo
Originalverlag:
Shogakukan
Preis:
6,50 € [D]/ 6,70 € [A]
Verlag:
Tokyopop