Seiten: ArtikelKapitelKaufen

Story


1. Niemand kann fliegen
Niemand kann sich erinnern

Yu Xin ist eine junge Frau, die damals eine berühmte Comic Zeichnerin war. Doch in der chinesischen Gesellschaft sind Comics kindisch und deren Zeichner haben keine Zukunft. Aus diesem Grund hat Yu Xin alles nach ihrem Studienabschluss aufgegeben und sich einen Job als Sekretärin gesucht.
Eines Tages wird sie auf ein Comic Festival eingeladen und wird Zeuge davon, wie ein Cosplayer beim Cosplaywettbewerb den Kritiker, der gleichzeitig Chefredakteur ist, mit seinem Schwert niederstreckt. Etwas später stellt sich heraus, dass der Cosplayer auch Comic Zeichner ist, doch mit seinen Geschichten bei keinem Verlag angenommen wird. Yu Xin versucht ihn ein wenig besser kennen zu lernen und besucht ihn jeden Tag. Und so taucht sie Stück für Stück in seine bizarre Welt ein....

2. Der Sommer in jenem Jahr

Die Akademie der Schönen Künste ist eine Akademie die so gut wie jeden annimmt. Unser namenloser Protagonist führt uns durch diese Akademie und erzählt von ein paar Personen. Auffällig ist ein 17 jahre alter Junge, der vom Land kommt und immer nur von allen geärgert wird. Er ist so ärmlich, dass er sich am Tag nur ein Brot leisten kann. Dieses leicht verrückte Akademie Leben mit diesem Sauhaufen an jungen Männern wird dem Leser hier näher gebracht.

Das nächste Kapitel beginnt unter dem Namen Eine Welt der Farben und zeigt viele Illustrationen von Benjamin. Zwischen den Illustrationen erzählt Benjamin immer wieder etwas aus seinem Leben. Gegen Ende des Buches zeigt er seine Artworks und gibt Kommentare dazu. Am Ende findet ihr dann ein Interview mit Benjamin und noch einige Nachworte zum Buch.



Fazit

Remember ist ein ausgesprochen interessantes Werk! Diese intensiven Farben und wunderbaren Zeichnungen halten das Auge fest. Beim ersten Durchblättern des Buches dachte ich, dass die Zeichnungen nur so dahin gekritzelt und skizziert wurden. Etwas skizzenhaftes hat es ja schon an sich, aber ich habe mich getäuscht. Obwohl es keine geordnete Strichführung gibt, nichts sauber und durchgehend coloriert wurde, befinden sich viele Details in den Zeichnungen! Auffällig ist, dass Benjamin in den beiden Kurzgeschichten meistens Grün- und Blautöne benutzt. Kommen wir zu den beiden Geschichten. In der ersten Geschichte wird aus der Erzählperspektive der zwei Charaktere erzählt. Es findet also ein Wechsel statt. Die Geschichten an sich sind bizarr, aber regen zum Nachdenken an und sind wirklich wunderschön. An den vielen Artworks kann man sich nicht satt genug sehen und die Dinge die Benjamin erzählt, geben einen tieferen Einblick. Dieses Artbook, zugleich aber auch Manhua, ist ein autobiografisches Werk, welches einen Einblick in den Alltag chinesischer Jugendlicher ermöglicht. Eine Sichtweise, die die meisten bisher noch nicht kannten. (Mich mit eingeschlossen). Ich kann euch dieses Werk also nur wärmstens weiterempfehlen! Unbedingt reinblättern und eine Kostprobe dieser wunderbaren Bilder nehmen. Für 14 € kann man sich hier wirklich nicht beklagen, denn alles wurde auf Hochglanzpapier gedruckt. So kann die Farbintensität der Illustrationen vollkommen zur Geltung kommen!






© Chiara
© XIAO PAN - BENJAMIN
/ TOKYOPOP GmbH
Wir danken TOKYOPOP für die Zusammenarbeit und die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Weitere Informationen

Zurück
Autor:
Chiara
Geschrieben:
25.05.2008 / 21:07
Druckansicht:
Anzeigen
Kommentare:
Lesen (0)
Empfohlen ab:
15+
Herausgebracht:
China 2004/ Deutschland 2008
ISBN:
978-3-86719-443-3
Manhuajia:
Benjamin
Preis:
14,00 [D] / 14,40 [A]
Verlag:
Tokyopop