I'm a Cyborg, but that's OK
Geschrieben von Chiara am 10.05.2008 um 19:09 Seiten:
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Story

Young-goon ist davon überzeugt ein Cyborg zu sein. Sie liebt elektronische Geräte und spricht mit ihnen. Auf ihrer Arbeit versucht sie sich an Kabeln anzuschließen und schneidet ihre Pulsadern dafür auf. Für alle Außenstehenden sieht dies natürlich nach einem Suizid Versuch aus und Young-goon wird kurzerhand in eine Nervenklinik eingewiesen.

Dort laufen viele verrückte Personen herum, die alle ihre eigene Geschichte haben. Doch Young-goon ist immer noch der Meinung, dass sie ein Cyborg ist und verweigert aus diesem Grund das Essen. Glück für ihre Zimmernachbarin, eine vollschlanke Frau, die sich sofort Young-goons Essen unter den Nagel reißt. Um Energie zu tanken, nimmt Young-goon immer ihre Dose voller Batterien mit. An den Kontakten der Batterien leckt sie, oder
sie hält ihre Finger daran, um so ihren Cyborg Körper aufzutanken. In der Nervenklinik lernt Young-goon nach einiger Zeit Il-sun kennen, ein junger Mann der glaubt anderen Menschen ihre Fähigkeiten stehlen zu können. Il-sun ist sofort von ihr begeistert und es scheint zwischen den beiden zu funken. Außer mit Il-sun, dem Getränkeautomaten, den Lampen, dem Radio und vielen anderen Geräten, spricht sie sonst mit niemanden. Ihm erzählt sie auch von ihrer wahren Existenz!

Ihre exzentrische Romanze beginnt und droht jedoch bald schon zu bröckeln, denn Young-goon leidet an Unterernährung und die Gefahr zu sterben ist sehr hoch. Il-sun versucht nun alles, was in seiner Macht steht, um Young-goon zu helfen.



Technische Daten

Titel: I'm a Cyborg, but that's OK
Originaltitel: Saibogujiman kwenchana
Produktionsland/ Jahr: Südkorea 2006
Regie: Park Chan-Wook
Studio (Vertrieb): rapid eye movies (Alive AG)
Genre: Romantische Komödie
VÖ-Datum: 09.05.2008
FSK: 12 Jahre
Laufzeit: ca. 107 Minuten
EAN-Code: 4260017061371
Sprache/Ton: Deutsch DD 5.1/ Koreanisch DD 5.1
Bildformat: 16:9
Untertitel: Deutsch
Auszeichnungen: Alfred Bauer Preis für den innovativsten Film der Berlinale 2007




Menü

Wie aus einem Märchenbilderbuch ist das Menü gestaltet worden. Im Film werden die Todsünden eines Cyborgs genannt und genau diese Todsünden kommen in jedem Menüpunkt vor. Unterlegt mit melodischer, langsamer Musik, ergibt dies eine angenehme teils ruhige Atmosphäre.



Hauptmenü / Szenenauswahl



Sprachen / Extras






Extras die auf der DVD enthalten sind

Die Extras auf der DVD können sich sehen lassen! Enthalten ist ein Interview mit dem Regisseur Park Chan-wook, sowie das Making-Of. Außerdem Interviews mit Lim Soo-jung und Jung ji-hoon. Weggelassene Szenen, einmal mit und ohne Kommentare des Regisseurs, sowie der Kinotrailer und ,,Im a Cyborg..." auf der Berlinale. Noch dazu wird die DVD als Digi-Pack im Schuber und mit 2 Postkarten präsentiert! Meckern kann man also nicht.



Fazit

I'm a Cyborg, but that's OK ist eine exzentrisch-romantische Komödie die jodelnd über den Bildschirm fegt. Jung ji-hoon alias Il-sun weiß mit seiner Jodel Filmeinlage zu beeindrucken. Eigens dafür nahm er bei Koreas bestem Jodler Suh Yong-ryul Unterricht. Der Film entführt die Zuschauer in eine teils surreale Welt und baut eine psychedelische Atmosphäre auf. Jede Figur, einschließlich der beiden Protagonisten, besitzt gut ausgeprägte Charaktereigenschaften die den Film um einiges verrückter erscheinen lassen. So trägt jede Figur mit seinen Leiden, zum Humor des Filmes bei. Ein herrlicher Film, voller Wahnsinn und mit bezaubernden Liebesszenen!

Bemerkung: Etwas über Park Chan-Wook findet ihr hier. Außerdem gibt es noch eine sehr schicke Homepage zum Film, die ihr hier finden werdet.










© Chiara
© Park Chan-wook/ Rapid Eye Movies


An dieser Stelle möchten wir uns auch ganz herzlich bei Rapid Eye Movies bedanken, für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionexemplares.


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